Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Leistungen im Zusammenhang mit dem Projektauftritt MYLS Studio.

MYLS Studio ist ein Kooperationsprojekt der folgenden unabhängigen Einzelunternehmen:

Lisa Schiffels
Websites & CRM Marketing
Bürgermeister-Kolb-Ring 5a
89257 Illertissen
Deutschland

und

Moritz Spindler
Performance Marketing
Bürgermeister-Kolb-Ring 5a
89257 Illertissen
Deutschland

MYLS Studio ist kein eigenständiges Unternehmen und keine Gesellschaft im rechtlichen Sinne. Vertragspartner des Auftraggebers ist jeweils ausschließlich das im Angebot, Vertrag oder in der Auftragsbestätigung benannte Einzelunternehmen (nachfolgend „Auftragnehmer"). Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrags sind Beratungs-, Konzeption- und Umsetzungsleistungen insbesondere in den Bereichen:

  • CRM und Marketing Automation
  • E-Mail-Marketing
  • Performance Marketing
  • Marketingstrategie
  • Websites und Onlineshops
  • sowie angrenzende Leistungen

Die konkreten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem jeweiligen individuellen Angebot oder der Leistungsbeschreibung.

Ein bestimmter wirtschaftlicher, technischer oder werblicher Erfolg wird nicht geschuldet.

3. Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande durch: ein individuelles Angebot des Auftragnehmers und die Annahme dieses Angebots durch den Auftraggeber (z. B. per E-Mail oder schriftlich). Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

4. Leistungsumfang und Leistungserbringung

Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Subunternehmer oder externe Dienstleister einzusetzen.

Im Rahmen des Projektauftritts MYLS Studio können Leistungen auch in Kooperation beider Einzelunternehmen erbracht werden. Vertragspartner bleibt jedoch ausschließlich das jeweils im Angebot benannte Einzelunternehmen.

Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung führen.

5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Daten, Zugänge und Freigaben rechtzeitig, vollständig und korrekt bereitzustellen.

Verzögerungen oder Mehraufwand, die aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung entstehen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.

6. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu berechnen und weitere Leistungen bis zum Zahlungseingang auszusetzen.

7. Laufzeit und Kündigung

Projektverträge enden mit der vollständigen Erbringung der vereinbarten Leistungen.

Laufende Verträge (z. B. Retainer-, Wartungs- oder Betreuungsleistungen) können mit der im Angebot vereinbarten Frist gekündigt werden.

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

8. Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.

Der Auftragnehmer haftet nicht für Leistungen, Systeme oder Inhalte von Drittanbietern (z. B. Google, Meta, Klaviyo, Shopify, Hosting-Anbieter).

Soweit im Rahmen der Zusammenarbeit personenbezogene Daten verarbeitet werden, bleibt der Auftraggeber Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO. Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Auftrag und nach Weisung des Auftraggebers.

Der Auftraggeber ist für die Rechtmäßigkeit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der bereitgestellten personenbezogenen Daten selbst verantwortlich und sichert zu, dass sämtliche datenschutzrechtlichen Voraussetzungen, insbesondere wirksame Einwilligungen der betroffenen Personen oder sonstige gesetzliche Erlaubnistatbestände, vorliegen.

Der Auftragnehmer haftet nicht für Verstöße gegen datenschutzrechtliche Vorschriften, die auf einer unzulässigen Datenerhebung, Datenbereitstellung oder Datenverarbeitung durch den Auftraggeber beruhen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung von E-Mail-Adressen, Kontaktlisten, Tracking-Daten oder sonstigen personenbezogenen Daten in Systemen wie CRM-, Newsletter- oder Marketing-Automation-Plattformen (z. B. Klaviyo).

Der Auftragnehmer haftet ferner nicht für datenschutzrechtliche Verstöße, die aus der Nutzung von Drittanbietersystemen resultieren, sofern diese nicht durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Auftragnehmers verursacht wurden.

9. Gewährleistung

Der Auftraggeber hat offensichtliche Mängel innerhalb von 14 Tagen nach Leistungserbringung schriftlich anzuzeigen. Verdeckte Mängel sind unverzüglich nach ihrer Entdeckung anzuzeigen.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, innerhalb angemessener Frist nachzubessern. Schlägt die Nachbesserung fehl, kann der Auftraggeber eine angemessene Minderung verlangen. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

Geringfügige Abweichungen von vereinbarten Spezifikationen oder branchenüblichen Standards stellen keinen Mangel dar.

10. Nutzungsrechte

Soweit im Rahmen der Leistungserbringung Arbeitsergebnisse entstehen, erhält der Auftraggeber nach vollständiger Zahlung das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck. Eine Weitergabe an Dritte oder Nutzung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.

11. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch über das Vertragsende hinaus.

12. Datenschutz

Die Parteien verpflichten sich, die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten. Sofern im Rahmen der Zusammenarbeit eine Auftragsverarbeitung erforderlich ist, wird hierüber eine gesonderte Vereinbarung abgeschlossen.

13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Gerichtsstand ist der Sitz des jeweils beauftragten Einzelunternehmens, soweit gesetzlich zulässig.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Kostenloses Erstgespräch buchen →